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🚒Übung Flurbrandbekämpfung 🚒

Am 15.07.2026 fand für unsere Kamerad:innen eine besondere Übung im Bereich Branddienst statt. Im Zentrum des Abends stand das Thema Flurbrandbekämpfung, welches vor allem im Hinblick auf die sommerlichen Temperaturen, die Trockenheit und die laufende Erntezeit, im derzeitigen Einsatzgeschehen eine große Rolle spielt.


Der erste Teil der Übung fand im Lehrsaal statt. Hierbei wurden die Grundlagen der Wald- und Flurbrandbekämpfung erklärt, sowie Begrifflichkeit definiert und Werkzeuge aus den eigenen Fahrzeugen vorgestellt, welche für die Bekämpfung dieser Brände hilfreich sein können.


Nach der Einführung im Lehrsaal folgte der praktische Teil der Übung, welcher in verschiedene Kleinübungen aufgeteilt wurde:


Übung 1:

Ein wichtiger Teil der Wald- und Flurbrandbekämpfung ist das Schlagen von Schneisen im Zuge des indirekten und defensiven Vorgehens bei Vegetationsbränden. Eine Schneise ist ein künstlich geschaffener Streifen ohne Brandlast, welcher das Übergreifen des Feuers auf weitere Vegetation verhindern soll. Die Schneise kann durch verschiedene Handwerkzeuge wie Sparten, Krampen oder Rechen oder etwa durch einen Traktor mit Grubber geschlagen werden.


In unserem Fall konnte um einen kleinen Bereich im Stoppelfeld händisch eine Schneise geschlagen werden, um ein Übergreifen zu verhindern.


Übung 2:

Ein effektiver Teil der Vegetationsbrandbekämpfung ist der Einsatz von Feuerpatschen, mit denen kleine Brände oder auch Glutnester effektiv erstickt werden könne. Ziel dieses Übungsteils war es, dass die Kamerad:innen die Handhabung des Werkzeugs erlernen, ausprobieren und wiederholen, sowie Risiken und Grenzen der Anwendung kennenlernen.


Im Rahmen dieser Übung wurde auch gezeigt wie eine nicht ausgedämpfte Zigarette ein Stoppelfeld entzünden kann.


Übung 3:

In diesem Teil der Übung wurde die Herangehensweise des direkten Löschangriffs geübt. Hierzu wurde ein Löschangriff mit einem D und C Strahlrohr geübt. Da die Wasserversorgung bei Vegetationsbränden oft herausfordern ist, zählt jeder Liter Wasser, welcher verbraucht wird. Um einen geringen Wasserverbrauch zu gewährleisten, wurde die Durchflussmenge auf ein Minimum reduziert, da bei Flurbränden oftmals schon geringe Wassermengen reichen, um Brandherde zu löschen. Ebenfalls wurde im Rahmen dieses Übungsteils das Verfahren „Pump and Roll“ geübt, bei dem im „Vorbeifahren“ vom Trittbrett eines Löschfahrzeugs aus gelöscht wird.


Übung 4:

Im letzten Teil der Übung wurden alternative Methoden wie etwa die Verwendung eines Laubgebläses oder auch einer Straßenwaschanlage getestet. Auch diese Verfahren bilden im Einsatzfall Möglichkeiten ab Vegetationsbränden zu bekämpfen und stehen zusätzlich zur Verfügung.


Wir bedanken uns vielmals bei unserem Kommandant Stellvertreter Clemens Hofer für die großartige Ausarbeitung der Übung und bei unserem Kameraden Bernhard Fein für das zur Verfügung stellen des Stoppelfeldes!



Fotos: BFKDO Korneuburg Presseteam

Bericht. FF Hagenbrunn


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